Bericht zur IDM und Superprix in Oschersleben

Vergangenes Wochenende ging es für das Team SRT #11 in die Magdeburger Börde nach Oschersleben wo für uns die 4 letzten Rennen der Saison anstanden. Am Freitagnachmittag traf das Team dann nach und nach ein und wir bauten in gewohnter Manier unser Lager für die anstehenden Tage auf.
Da das Sidecar Festival nur über Samstag und Sonntag ging und wir einen Doppelstart fuhren, war unser Zeitplan extrem straff. Am Samstagmorgen begann der Tag mit jeweils einem freien Training zur IDM und zum Superprix, dazwischen kaum mehr als 20 Minuten Zeit. Das erste Training nutzten wir um uns mit der Strecke vertraut zu machen, wobei wir feststellten, dass unser Gefühl für das Motorrad seit den Änderungen in Hockenheim endlich wieder gut war. Deshalb änderten wir in der kurzen Zeit zwischen den Trainings nur einige Kleinigkeiten und verbesserten so nochmals das Gefühl.

Nach kurzer Absprache im Team wollten wir auch noch die 2 ersten Qualifikationen der jeweiligen Klasse zur Setupeinstellung nutzen und änderten abermals nur wenige Kleinigkeiten und konnten feststellen, dass wir nun auf dem richtigen Weg waren. Für die beiden letzten Qualifikationen der jeweiligen Klasse zogen wir neue Reifen auf. In Beiden Qualifikationen fuhren wir fast die identischen Zeiten, wobei wir uns in der IDM auf Platz 11 und im Superprix auf Platz 9 positionieren konnten.

Zufrieden gingen wir in die Rennvorbereitung für den Nachmittag. Uwe kontrollierte nochmals das ganze Bike und stellte dieses wie gewohnt perfekt vorbereitet für das erste IDM Rennen über 12 Runden hin. Während dieser Zeit nutzen Peter und Kevin die Möglichkeit kurz zu entspannen und sich nochmals massieren zu lassen, denn zu diesem Zeitpunkt hatten wir schon 54 Runden gedreht.

Dann ging es für uns in das erste Rennen. Der Start gelang uns perfekt und wir machten direkt zwei Positionen gut, wovon wir in Kurve 3 allerding wieder eine an Ellis/Richardson (aktuelle Britische Meister) verloren. Danach setzten wir uns hinter Kapeller/Billich fest und jagten diese bis in Runde 5 mit einem hauchdünnen Abstand vor uns her. Dann in der Hotelkurve setzten wir alles auf eine Karte und setzten uns von außen direkt neben ihr Gespann. Im Parallelflug ging es in die schnelle Schikane in der wir uns durchsetztem.

Bis in Runde 11 konnten wir uns knapp gegen Kapeller/Billich durchsetzen, mussten uns dann aber in der letzten Runde dem knapp 70PS stärkerem 1000er Duo geschlagen geben. Am Ende machte das Platz 8 von insgesamt 19 Startern und P5 in unserer Klasse. Doch auch nach dem Rennen war an Entspannung kaum zu denken, denn es stand immer noch ein 16 Runden Rennen zum Superprix auf dem Plan. Also hieß es erneut, alles durchchecken und nochmal massieren lassen, an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an Nadine. Im Superprix starteten wir von P9, da vor uns nur noch die Weltelite mit vielen Meistern stand, war unser Ziel den 9 Platz zu halten und das restliche Feld hinter uns zu lassen. Gesagt getan, wir setzten uns auf P9 fest und fuhren nach hinten eine gute Lücke frei. Die 16 Runden brachten wir dann mit guten Rundenzeiten zu Ende und erreichten am Ende sogar noch Platz 8 durcheinen Ausfall weiter vorne ins Ziel. Nach insgesamt 84 Runden und zwei guten Platzierungen war endlich etwas Zeit für Entspannung.

Am Sonntagmorgen ging es dann um 9 Uhr direkt weiter in das Warmup, nach 5 Runden war klar, dass Motorrad funktioniert und somit sparten wir uns die Kraft für die letzten beiden Rennen.
Das erste Rennen am Sonntag war das Gold Rennen zur IDM über 18 Runden. Dieses Mal kamen wir schlecht am Start los und verloren direkt ein paar Positionen. Kurz darauf fuhren Archer/Thomas uns eingangs der Tripple Kurve in die Seite, beziehungsweiße traf es eher Kevin, der sich dabei leider mehrere Prellungen zuzog. Doch als Rennfahrer war an aufgeben gar nicht erst zu denken. In den nächsten 2 Runden schlossen wir wieder an eine Gruppe vor uns auf und überholten gleich 2 Gespanne in 3 Kurven. Danach setzten wir uns direkt hinter Remse/Wechselberger fest und kämpften mit Ihnen bis Runde 17 unerbittlich, dann kam unsere Zeit und am Ausgang von Kurve 2 setzten wir uns direkt außen neben das Duo und überholten diese halb über die Wiese und fuhren direkt eine kleine Lücke raus. Das Ergebnis konnten wir über die Ziellinie bringen und landeten damit auf Platz 9 und Platz 6 in unserer Klasse.

Im zweiten Rennen zum Superprix wiederholte sich der Kampf mit Remse/Wechselberger, doch nachdem wir diese überholt hatten, funktionierte unsere Kupplung nicht mehr und wir verloren einen Platz nach dem Nächsten. Wir entschieden uns in die Box zu fahren, um das Getriebe nicht zu beschädigen.

Trotz diesem unglücklichen Ende sind wir mega Happy und mehr als zufrieden mit unserer Leistung.

An dieser Stelle möchten wir uns bei euch allen bedanken.
Danke Uwe für dein Vertrauen in uns und dass du uns immer ein perfekt vorbereitetes Motorrad hinstellst. Danke an Esther, Nadine und Marie die uns in dieser Saison immer geholfen haben wo sie konnten und uns mit köstlichstem Essen versorgt haben.

Danke an diesem Wochenende an Axel und Mäx, die Uwe beim Schrauben unterstützen haben.

Und natürlich ein großes Dankeschön an unsere Sponsoren, Fanclub 100 Mitglieder und Fans, ohne euch wäre es für uns überhaupt nicht möglich diesen Sport so zu betreiben, wie wir es momentan machen.

Jetzt geht es für uns in die Vorbereitung für die Saison 2021, wo wir wieder voll in der WM und IDM anzugreifen werden. Wir halten euch auf dem Laufendem.

Bis Dahin
Euer SRT #11

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Alles Gute zum Geburtstag Uwe

Foto bei Sascha Biele Pixxx

Als unser Mechaniker bist Du sehr geschickt,
schwache Stellen werden schnell geflickt.
Und geht das Gespann mal zu oft quer,
dann kommt von Dir ein Softwareupdate her.
Du bist der König an unserem Gespann und lässt da auch nicht Andere dran.
Keine Schraube bleibt Dir je verborgen,
Arbeit schiebst Du nicht auf morgen. Doch heute musst du auch mal rasten und die Ratsche bleibt im Kasten. Heute wird gefeiert und gelacht,
dass die ganze Bude kracht.

Alles Gute zum Geburtstag vom gesamten Team

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Bericht vom IDM Finale Hockenheim

Am Donnerstag ging es für unser Team zum IDM am Hockenheimring. Hier war dieses Mal leider nur 1 Rennen für die Sidecars vorgesehen. Der Wetterbericht stand im Vorfeld unter keinem guten Zeichen, mal trocken, mal sollte es regnen. Auch die jeweiligen Wetterapps „waren sich nicht einig“. Für uns war daher klar, wir entscheiden kurzfristig über die Wahl der Reifen. Bei trockenen Bedingungen ging es dann am Freitag zum freien Training. Schnell konnten wir uns auf die Strecke konzentrieren, doch leider mussten wir aufgrund fehlender Kupplung und extremen Fehlzündung das Training vorzeitig abbrechen. Es wurde zeitnah klar, dass sich das Kupplungszylinder gelöst hatte und der Nockenwellensensor einen Defekt aufwies.

Dieses Problem konnten wir bis zum 1. Qualifying am Abend beheben. Ebenso ging es wieder bei trockenen Bedingungen auf die Rennstrecke. Nun bemerkten wir, dass unser Fahrwerk nicht passte und somit konnten wir nur auf P12 fahren.

Zum 2. Qualifying am Samstagmorgen regnete es. Peter und ich waren allerdings noch nie gemeinsam im Regen gefahren, daher probierten wir uns erst einmal vorsichtig aus. Peter bekam allerdings keinerlei Gefühl für den Vorderreifen. So steuerten wir unser Gefährt nach nur 5 Runden in die Box, dort bestätigte sich seine Aussage, denn der Reifen bekam keine Temperatur. Ratlosigkeit und ein wenig Enttäuschung machten sich breit.


Nach einem guten Start am Anfang der Saison am Nürburgring machte unser Sidecar nicht mehr das von uns erhoffte. So entschieden wir uns, dass Fahrwerk auf seinen Ursprung zurückzuführen, um wieder das „alte Vertrauen“ in das Fahrwerk zu erlangen. Über den gesamten Rennsamstag wechselte das Wetter quasi im 10 Minuten Takt, dadurch konnten wir nicht wirklich einschätzen, ob es nun trocken oder nass auf der Strecke sein würde. Bis 10 Minuten vor dem Rennen warteten wir und entschieden uns dann gemeinsam alles zu riskieren und mit Slicks zu fahren, da die Strecke langsam trocken wurde und auch der Regen aussetzte.

Im Vorstart wurde uns dann schnell klar, dass wir mit dieser Entscheidung, bis auf ein weiteres Team, die einzigen mit Slicks waren. In der Warmuprunde fühlte sich der Slick dann allerdings ganz gut an, doch die Strecke war wesentlich rutschiger als wir angenommen hatten. Der Start gelang uns perfekt und wir machten gleich ein paar Positionen gut. Jedoch überschlug sich in der ersten Kurve ein Gespann direkt vor uns, wodurch wir heftig abbremsen mussten und somit nach ganz hinten zurückfielen.


Die nächsten 9 Runden wurden zum Ritt auf der Kanonenkugel, denn die Strecke trocknete zwar, allerdings viel langsamer als wir es uns erhofft hatten und somit verloren wir viel Zeit auf die anderen Teams, die mit Regenreifen fuhren. In Runde 10 fingen dann unsere Reifen an zu funktionieren und wir holten in Riesenschritten auf und überholten noch 2 Gespanne, jedoch war die Rennzeit vorbei und wir fuhren am Ende mit P11 und P9 in unserer Klasse ins Ziel.
Aber „Thats Racing“ und dafür, dass wir am Anfang gar keinen Grip hatten, waren wir mit unserer Leistung sehr zufrieden und hatten erstmals wieder ein gutes Gefühl für das Fahrwerk.

Nun geht es für uns am kommenden Wochenende zum Sidecar Festival nach Oschersleben, dort werden wir einen Doppelstart machen und bei der IDM sowie dem Bonovo Action Superprix noch einmal alles geben und probieren an unsere guten Leistungen vom Nürburgring anzuknüpfen.

Euer Sidecar Racing Team #11

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Erfolgreicher letzter Test bei Moto Classic in Most

Vergangenes Wochenende ging es für unser Team abermals zum Autodrom Most in Tschechien. Wer unseren letzten Bericht gelesen hat, weiß, dass wir bei unserem letzten Besuch einige technische Probleme hatten, welche letztendlich dazu führten, dass wir die Heimreise ohne Rennstart und mit 2 kaputten Motoren antraten. Einen Tag darauf standen die Motoren bereits 600 km weiter bei unserem Motorenexperten zur Prüfung. Schnell war klar, dass wir einen Motor retten konnten. Diesen holte Kevin eine Woche später wieder ab und brachte ihn gleich wieder in die heimische Werkstatt wo Uwe und er sich umgehend an den Wiedereinbau und die Optimierung der Ölkühlung machten.

So konnten wir umgehend einen neuerlichen Test in Most planen. An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an Uwe Sattelberger „Moto Trophy“ für die Möglichkeit.

Donnerstag wurde schon alles aufgebaut um für Freitag bestmöglich vorbereitet zu sein. Natürlich hatten wir alle etwas gemischte Gefühle, da wir nicht wussten, ob nun alles so funktionieren würde, wie wir es uns erhofften.
So gingen wir am Freitag dann erstmal sachte in das erste von insgesamt drei Trainings um Daten zu sammeln. Schnell kam die Erleichterung, dass die Änderungen von Uwe nach unseren Wünschen funktionieren. Die weiteren 2 Trainings nutzen wir um das System bei tropischen Temperaturen zu testen und das Fahrwerk zu optimieren.

Dies testeten wir dann am Samstag bei Temperaturen um die 35 Grad und stellten mit Freude fest, dass wir genau in die richtige Richtung arbeiteten und somit gingen beide Qualifyings für uns mit der Bestzeit aus.

Am Sonntag standen dann 2 Rennen auf dem Plan, wieder waren die Temperaturen extrem hoch und wir optimierten weiter das Fahrwerk. Das erste Rennen starteten wir von Pol. Beim Start setzte sich zwar das Team Schwegler / Kopecky noch kurzzeitig auf gleiche Höhe. Dieser Angriff wurde noch vor der ersten Kurve abgewehrt und wir fuhren das Rennen auf P 1 zu Ende.

Beim zweiten Rennen gelang uns ein nahezu perfekter Start und wir fuhren einen Start-Ziel- Sieg nach Hause. Was für uns allerdings viel wichtiger ist, wir haben ein funktionierendes Motorrad und können nun mit ruhigem Gewissen nach Assen reisen um dort die IDM einzuläuten.

Wir freuen uns bereits jetzt euch von dort berichten zu können und sagen bis dahin Ciao und bleibt Gesund.

Euer
SRT#11

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Es kommt alles anders als man denkt

Es kommt alles anders als man denkt. Am vergangenen Wochenende ging es für uns ins Autodrom Most in Tschechien. Voller Vorfreude und mit hohen Erwartungen nach dem Nürburgring Wochenende bauten wir am Freitagmittag unsere Zelte auf und bereiteten uns für das erste freie Training am Abend vor. Um 17.40 ging es dann auf die Strecke. Da Peter die Strecke sehr gut kennt nutzten wir die Möglichkeit und fuhren als erstes Gespann aus der Boxengasse auf die Strecke raus.

Direkt von Anfang an konnten wir eine schnelle Runde nach der Anderen drehen und uns stetig verbessern. Durch das gute Zusammenspiel wussten wir schon nach den ersten Runden, dass wir hier sehr schnell sein können. Auf P1 liegend kam dann aber alles anders als wir erwartet hatten. Nach dem Matadorbogen gab es einen Riesenknall – Das Fahrzeug abgestellt konnten Peter und Kevin direkt das Ausmaß des Unglückes erkennen, kapitaler Motorschaden.

Aber so leicht wollten wir nicht aufgeben! Der Abend wurde genutzt den Motor zu wechseln. Am nächsten Morgen wurde noch das komplette Ölsystem umgebaut, da wir vermuteten, dass der Motorplatzer durch den Defekt des Wärmetauschers verursacht wurde. Hier ein großes Dankeschön an alle Teams die uns behilflich waren. Da wir zum ersten Qualy noch mit Umbauarbeiten beschäftigt waren, mussten wir uns dann im Zweiten qualifizieren. Das Problem hierbei war, dass der neue Motor noch nie gelaufen war und wir diesen erstmal einfahren mussten. Am Ende war es P5, womit wir, da wir keine einzige Runde Vollgas fuhren, zufrieden waren.

Doch die schlechten Nachrichten wollten nicht aufhören, beim Wechsel der Übersetzung stellte Mechaniker Uwe am Ritzel fest, dass es sehr schwergängig war. Nach Rücksprache mit unserem Motorenexperten Diego Romero machte er uns klar: „definitiv nicht starten“.
Schnell setzten sich alle aus dem Team zusammen und entschieden gemeinsam, dass es keinen Sinn macht und wir somit nicht Starten würden. Daher werden wir von dieser Veranstaltung auch kein Video erstellen. Jetzt heißt es für das Team alle Kräfte mobilisieren um zum Start der IDM in Assen fertig zu sein.

Hier auch ein ganz großes Dankeschön an unsere Sponsoren und Mitglieder des Fan Club 100 – ohne Euch würde dies alles nicht gehen!!!!

Euer SRT #11

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Ein erfolgreicher Saisonauftakt bei der Int. Sidecar Trophy

Zwei Wochen nach unserem ersten Test in dieser Saison in Oschersleben machten wir uns auf die Reise zu unserem ersten Rennen im Rahmen der Internationalen Sidecar Trophy.

Voller Stolz brachten wir nun auch unsere neuen Helme mit auf die Strecke. Hierfür einen riesengroßen Dank an:

HJC Helmets, Benny Überschär und Peter Kaiser für die Helme mit WM – Homologation

Fa. Maxpoppy GmbH, Markus Poppenreiter http://maxpoppy.at/ für das sensationelle Design

Fa. Lettner Trans, Letti für die weitere Unterstützung

Am Freitag, nachdem alles aufgebaut und das Gespann fertig war, ging es in das erste freie Training am Nürburgring. Für das gesamte Team war es eine neue Strecke. Somit war der Plan ganz klar: Rausfahren und die Strecke kennenlernen. Gesagt getan, ging es für uns mit 29 weiteren Gespannen auf die Piste. Leider dann nach 5 Runden die rote Flagge und somit Trainingsende ohne eine Wiederaufnahme. Zum Glück war es nur ein technischer Defekt eines anderen Teams. Für uns war die Situation aber gespalten, zum einen konnten wir in der kurzen Zeit kaum die Strecke kennenlernen und wussten, dass es hier nicht leicht werden würde, aber zum Anderem waren wir von unseren Veränderungen nach dem Test begeistert.

Somit ging es für uns am Samstag in das 2. freie Training mit dem gleichen Ziel wie am Vortag: Streckenkenntnisse sammeln, Linie finden und Daten für das Datarecording sammeln um mit diesen Erfahrungen Runde für Runde schneller zu werden. Mit all den gesammelten Daten machten wir uns dann an die Feinabstimmung. Zu diesem Zeitpunkt waren wir auf P6 von 29 Startern.

Im ersten Qualifying probierten wir dann alles um uns nochmals zu steigern, leider wurden wir in dieser Session durch viel Verkehr aufgehalten, trotzdem stand am Ende P5 in der Zeitenliste mit dem Wissen, da geht noch mehr. Somit wurde dann im Team nochmal alles durchgesprochen und die Zündung und Übersetzung verändert.

In der Besprechung entschieden wir uns auch früh an den Vorstart zu gehen um möglichst viele Runden ohne Verkehr fahren zu können.

Gesagt getan fuhren wir direkt hinter den Schnellsten raus und konnten die neue Abstimmung  nutzen und uns auf P4 setzen, nochmals 3 Sekunden die wir gefunden hatten! Somit wussten wir, dass wir die richtigen Veränderungen vorgenommen hatten. Ein gutes Ergebnis für uns, doch bei der anschließenden Teambesprechung mussten wir direkt erkennen, dass die 5 Gespanne hinter uns nur 1,5 Sekunden Abstand auf uns hatten. Da war klar, dass P4 nicht einfach zu verteidigen sein wird und ein weiter nach vorne Kommen durch die 3 erfahrenen WM Teams nicht leicht werden wird.

Nochmal alles durchgecheckt und ab in die Rennvorbereitung.

Das Rennen:

Mit Startplatz 4 standen wir in der 2. Reihen ganz vorne und wir wussten, ohne einen guten Start würden wir kaum eine Chance haben mit all den fast gleich Schnellen mitzuhalten.

Dann ging die Startampel an und genauso schnell wieder aus. Wir legten einen fast perfekten Start hin und konnten uns nach Kurve 1 auf P3 hinter Schlosser/Fries (5x IDM Champion, Top WM Fahrer) wiederfinden. Wir probierten sofort eine Lücke nach hinten aufzumachen und solange es ging an den 2 Top Teams zu bleiben. In Runde 3 kamen dann Endeveld/Crome (Gutes WM Team, ehemalige Trophy Champions), die sich in der Mercedes Arena auf die Ideallinie stellten und uns so nach Außen drückten. In die nächste Kurve konnten wir uns zwar wieder auf gleiche Höhe am Bremspunkt finden, doch mit unserer Linie konnte das Überholmanöver nicht durchgezogen werden. Nun hieß es für uns P4 zu verteidigen und probieren an Endeveld und Crome dran zu bleiben. Ab Runde 5 kamen dann Zimmermann/Segers immer näher, nachdem wir einmal die Linie etwas verpasst hatten. Somit ging der Kampf um P4 und P5 los. Während Zimmermann/Segers von hinten extrem Druck machten, konnten wir schon die ersten zu Überrundenden sehen. Somit hieß es schnell an diesen vorbei zu kommen und hoffen, dass Zimmermann/Segers nicht eine weitere Attacke setzen konnten. Bis in Runde 8 waren die Beiden nicht abzuschütteln und sie saßen uns auf Start/Ziel im Nacken als es in die letzte Runde ging.

In der Mercedes Arena machten wir einen kleinen Fehler beim Eingang auf die kurze Gerade und Zimmermann/Segers zogen auf gleiche Höhe mit uns. Doch durch ein beherztes Bremsmanöver in die nächste Linkskurve setzten wir uns wieder nach Vorne und konnten durch kluges Überrunden und eine gute Kampflinie die Beiden daran hindern nochmals eine Attacke zu setzen. Über die Ziellinie brachten wir dann P4 mit 0.306 Sekunden Vorsprung auf Zimmermann/Segers.

Wir sind mit dem 4. Platz mehr als zufrieden und haben ganz klar gezeigt, dass wir dieses Jahr auch in der WM und IDM konkurrenzfähig sind.

Nächstes Wochenende geht es weiter nach Most, wo wir ein Sprint sowie ein Gold Rennen haben werden bevor wir dann die IDM im August starten.

Euer SRT#11

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Endlich wieder Rennstrecke

Am Mittwochmittag machte sich das Sidecar Racing Team #11 wieder aus allen Himmelsrichtungen auf den Weg nach Oschersleben. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei der IGG bedanken, für die super Organisation der Veranstaltung.

Am Mittwochabend trafen wir dann alle in Oschersleben ein, direkt machten wir uns daran die Box zu beziehen und alles aufzubauen. Wie nicht anders zu erwarten stand unser Gespann dank Mechaniker Uwe perfekt vorbereitet da.

Donnerstag begann für uns um 9:00 Uhr mit dem ersten 30 Minuten Turn. Dort hieß es erstmal langsam angehen denn über den Winter hat sich einiges getan, Peter und Kevin waren das erste Mal zusammen unterwegs, der Motor war neu und nach 7 Monaten Pause alles noch etwas eingerostet.

Schon nach ein paar Runden harmonierte aber die Paarung aus Technik und neuer Fahrer-Beifahrerkombination. Somit nutzen wir die Zeit u

m die Strecke kennenzulernen.

Leider holte uns dann zum Mittag im zweiten Turn der Fehlerteufel etwas ein. Nach einiger Zeit und zwei neuen Benzinpumpen hatten wir das Problem im Griff und wir konnten erstmals ein paar schnellere Runden fahren. Nach dem sechsten und letzten Turn konnten wir schon beim Einfahren in die Box erkennen das unser Mechaniker Uwe äußerst zufrieden war, denn er lächelte wie ein Kind an Weihnachten. Nach einer kurzen Besprechung war klar, wir waren auf alten Reifen schneller als letztes Jahr in der WM mit neuen Reifen, obwohl wir in unserer schnellsten Runde sogar abgewunken wurden. Sichtlich zufrieden ließen wir den Abend beim Auswerten der Onboards ausklingen.

OnBoard with SRT#11. One Lap in Oschersleben

SRT 11 in Oschersleben. One Lap OnBoard with co-pilot Kevin Kölsch!

Am Freitag testeten wir fleißig weiter, dabei konzentrierten wir uns hauptsächlich auf neue Linien und Peters Sitzposition. Schnell bemerkten wir einige Dinge welche verändert und optimiert werden mussten. Diese wird Uwe nun in der Heimischer Werkstatt umsetzten.

Abschließend können wir nur sagen, der Test war ein voller Erfolg und wir sehen noch viel Potenzial für die kommenden Rennen.

Wenn ihr noch Mehr sehen wollt, dann schaut doch mal auf unserem neuen YouTube Kanal vorbei,

dort werden wir euch ab sofort mit exklusivem Bildmaterial versorgen. Somit seid Ihr mittendrin statt nur dabei.

Back on Track! Oschersleben Test Aftermovie. 

Sidecar Racing Team 11

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle auch nochmal allen Sponsoren und Gönnern, ohne euch wäre es für uns nicht möglich diesen tollen Sport in dieser Form zu betreiben.

Bis Dahin und bleibt auf dem laufendem Euer SRT #11 

Foto von SRT#11
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