Rijeka, wir kommen ….

Am Freitag ist es endlich soweit, dass wir wieder auf der Rennstrecke zu treffen sind.

Wir gehen in der Int. Sidecar Trophy in Rijeka / Grobnik an den Start und nützen dies als willkommenes Training für den Saisonauftakt der IDM in Most.

Weitere Informationen folgen in Kürze

Euer SRT#11 Team

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Trainingswoche in Frankreich

Testwoche am Circuit Val de Vienne

Nach der langen Anreise und dem Aufbau unserer Box hatten wir es vergangenen Sonntag auch endlich nach Val du Vienne geschafft. Da sich über den Winter einiges getan hatte, waren wir alle mehr als nur gespannt, wie alles funktionieren würde.

Am Montagmorgen starteten wir erstmal ruhig in den Tag, dabei wollten wir das Gespann erstmal auf Herz und Nieren testen und auch Fahrer wie Beifahrer aus dem Winterschlaf erwecken. Somit vergingen die ersten 2 Turns wie im Flug und wir konnten mit großer Freude feststellen, dass alles durch die stundenlangen Vorbereitungen unseres Chefmechanikers Uwe wie geschmiert lief.
So konnten wir bereits festhalten, dass sich die Arbeit im Winter gelohnt hat.
Damit konnte die Arbeit für Fahrer Peter und Beifahrer Kevin so richtig losgehen. Unmittelbar setzten wir kleinere Ideen um und konnten diese positiv am Fahrwerk bemerken.
Dienstag begann dann die richtige Arbeit am Setup, wir fuhren jeden Turn raus und konnten uns von Turn zu Turn immer an gewissen Stellen verbessern. Wir nahmen uns jeweils einzelne Streckenabschnitte vor und variierten unsere Linie bis es für uns perfekt passte. Unsere Rundezeiten wurden so immer besser und unser Lächeln immer breiter.

Somit starteten wir in den Mittwochmorgen hinein, doch ohne wenigstens ein kleineres Problem darf so eine Testwoche auch nicht voranschreiten. So mussten wir einen Turn aussetzen, da unsere Dashboardhalterung gebrochen war. Aus diesem Grund nutzen wir die Zeit, gingen an die Strecke und versuchten uns die Linien und Bremspunkte der anderen Teams anzuschauen. Danach war klar, es war an manchen Stellen noch Luft für Verbesserungen und diese setzten wir am Nachmittag auch direkt in die tat um. Nochmals verbesserten wir unsere Zeit und waren sichtlich zufrieden mit den ersten 3 Tagen.
Der Donnerstag begrüßte uns mit nicht ganz so schönem Wetter wie an den vorangegangenen Tagen, doch wir nutzen die Chance, uns 2 Turns auf Nasse Bedingungen einzuschießen. Besonders Kevin fehlt es noch an Runden im Nassen wodurch Ihm die Gelegenheit auch bei solchen Bedingungen zu Trainieren sehr entgegen kam. Am Nachmittag konnten wir dann unsere Zeiten bei mehreren längeren Runs nicht nur bestätigen, sondern auch mit stark nachlassenden Reifen konstant fahren.
Am Freitag wollte es das Team dann nochmal wissen, auf zwar extrem alten Reifen wollten wir nochmal unsere Zeit verbessern. Das Ergebnis war zwar nicht ganz da wo wir es haben wollten dennoch um 7 Sekunden schneller als noch vor 2 Jahren auf Kawasaki. Unseren letzten Turn nutzten wir dann nochmal um neue Bremsbeläge anzufahren und dann war es geschafft.
Wir blicken mehr als zufrieden auf eine der für uns bisher erfolgreichsten Testwochen zurück.
Wer noch ein paar bewegte Bilder von uns sehen möchte, sollte sich auf keinen Fall unseren Youtubekanal entgehen lassen:

https://www.youtube.com/channel/UCn510qYEIaVgYSDmWZGu3SQ

In wenigen Wochen geht dann hoffentlich wie geplant unsere Saison mit der WM in Le Mans so richtig los.
Ein Großen Dank an dieser Stelle gilt all unseren Sponsoren, Gönnern und Fanclub100 Mitgliedern, ohne die es für uns nicht möglich wäre diesen tollen Sport zu betreiben.
Besonders möchten wir uns nochmal bei Mike Breitenbach von Pagid Racing Brakes für immer optimale Bremsen bedanken.

In den nächsten Wochen werden wir euch unser Neues Design, unsere Helme und weitere Neuerungen vorstellen, also bleibt gespannt.

Wer noch Interesse an Sponsorings oder dem Fanclub 100 ist Herzlich Willkommen uns eine Nachricht zukommen zu lassen.

Euer SRT #11

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Wie geht es 2021 weiter?

Liebe Sponsoren, Gönner, Fans und Motorsport Enthusiasten,
Obwohl es in den letzten Monaten ruhig nach außen gewesen ist soll das nicht heißen, dass wir nicht alle Weichen für die Saison 2021 gestellt haben und mittlerweile viel Arbeit geschafft ist. Mit dem Ende der Chaos Saison 2020 konnte das Team seine Saison mit einem Höhepunkt in Oschersleben beenden und somit hoch motiviert in die Winterpause gehen.

Natürlich hieß es nach der verkürzten aber doch sehr ereignisreichen Saison zunächst einmal ein bisschen durchzuatmen und das geschehene Revue passieren zu lassen. Doch wie immer konnte unser Mechaniker Uwe kaum die neue Saison erwarten und fing so schon einige Tage später damit an, dass gesamte Gespann zu zerlegen und zu revidieren an. Dabei ließ Uwe selbstverständlich keine Möglichkeit aus, dass Gespann nochmal an den von Fahrer und Beifahrer angesprochenen Stellen zu verbessern.

Damit hatten wir Uwe für die Wintermonate gut beschäftigt, denn während eine neue Verkleidung, neue Bremsscheiben und eine neue Titan Auspuffanlage die kleineren Verbesserungen waren, hielt auch unser neues MoTec Steuergerät Einzug, für welches dann doch mehr Zeit benötigt wird.

Peter ging mit einem ganz klaren Ziel in die Winterpause: Voller Angriff in 2021 mit dem Fittesten Peter den die Gespann Szene wohl jemals zu Gesicht bekommen hat. Ein Mann ein Wort, denn Peter hat über den Winter hart trainiert. Mit vielen Ausdauertrainings ergänzt durch Kraftworkouts hat Peter mittlerweile stolze 15 Kg verloren und ist noch nicht bei seinem persönlichen Ziel angekommen. Wir sind auf alle Fälle mächtig stolz auf unseren Peter.

Dann wäre da natürlich noch Kevin, der hat nach der Saison wie gewohnt weiter Trainiert. Doch durch seine Optimierung im Trainings- und Ernährungsplan konnte auch er nochmal das ein oder andere Gramm reduzieren und seine Leistungen steigern.

Grob zusammengefasst, im ganzen Team wird alles probiert um die Saison so weit vorne wie möglich abzuschließen. So plant das Team auch aktuell einige Vorsaison Tests durchzuführen um perfekt vorbereitet in der WM und IDM an den Start zu gehen.

Des Weiteren konnten wir in der Zwischenzeit auch endlich unsere neuen Autogrammkarten fertigstellen auf denen natürlich auch all unsere treuen Sponsoren zu sehen sind. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön, an all unsere Sponsoren, Gönner und den Fanclub 100, ohne euch wäre dies alles nicht möglich.

Auch auf der Website haben wir nochmals einiges angepasst, z.B. auch die neue Liste für den Fanclub 100. Wenn Ihr wissen wollt, wie Ihr auf diese Liste kommt und welche Vorteile Ihr dadurch habt, dann schreibt uns doch über die Sozialen Medien oder unsere Email.

Wir hoffen Ihr bleibt Gesund und wir euch bald wieder weitere Neuigkeiten Berichten können.

Euer Sidecar Racing Team #11

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Bericht zur IDM und Superprix in Oschersleben

Vergangenes Wochenende ging es für das Team SRT #11 in die Magdeburger Börde nach Oschersleben wo für uns die 4 letzten Rennen der Saison anstanden. Am Freitagnachmittag traf das Team dann nach und nach ein und wir bauten in gewohnter Manier unser Lager für die anstehenden Tage auf.
Da das Sidecar Festival nur über Samstag und Sonntag ging und wir einen Doppelstart fuhren, war unser Zeitplan extrem straff. Am Samstagmorgen begann der Tag mit jeweils einem freien Training zur IDM und zum Superprix, dazwischen kaum mehr als 20 Minuten Zeit. Das erste Training nutzten wir um uns mit der Strecke vertraut zu machen, wobei wir feststellten, dass unser Gefühl für das Motorrad seit den Änderungen in Hockenheim endlich wieder gut war. Deshalb änderten wir in der kurzen Zeit zwischen den Trainings nur einige Kleinigkeiten und verbesserten so nochmals das Gefühl.

Nach kurzer Absprache im Team wollten wir auch noch die 2 ersten Qualifikationen der jeweiligen Klasse zur Setupeinstellung nutzen und änderten abermals nur wenige Kleinigkeiten und konnten feststellen, dass wir nun auf dem richtigen Weg waren. Für die beiden letzten Qualifikationen der jeweiligen Klasse zogen wir neue Reifen auf. In Beiden Qualifikationen fuhren wir fast die identischen Zeiten, wobei wir uns in der IDM auf Platz 11 und im Superprix auf Platz 9 positionieren konnten.

Zufrieden gingen wir in die Rennvorbereitung für den Nachmittag. Uwe kontrollierte nochmals das ganze Bike und stellte dieses wie gewohnt perfekt vorbereitet für das erste IDM Rennen über 12 Runden hin. Während dieser Zeit nutzen Peter und Kevin die Möglichkeit kurz zu entspannen und sich nochmals massieren zu lassen, denn zu diesem Zeitpunkt hatten wir schon 54 Runden gedreht.

Dann ging es für uns in das erste Rennen. Der Start gelang uns perfekt und wir machten direkt zwei Positionen gut, wovon wir in Kurve 3 allerding wieder eine an Ellis/Richardson (aktuelle Britische Meister) verloren. Danach setzten wir uns hinter Kapeller/Billich fest und jagten diese bis in Runde 5 mit einem hauchdünnen Abstand vor uns her. Dann in der Hotelkurve setzten wir alles auf eine Karte und setzten uns von außen direkt neben ihr Gespann. Im Parallelflug ging es in die schnelle Schikane in der wir uns durchsetztem.

Bis in Runde 11 konnten wir uns knapp gegen Kapeller/Billich durchsetzen, mussten uns dann aber in der letzten Runde dem knapp 70PS stärkerem 1000er Duo geschlagen geben. Am Ende machte das Platz 8 von insgesamt 19 Startern und P5 in unserer Klasse. Doch auch nach dem Rennen war an Entspannung kaum zu denken, denn es stand immer noch ein 16 Runden Rennen zum Superprix auf dem Plan. Also hieß es erneut, alles durchchecken und nochmal massieren lassen, an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an Nadine. Im Superprix starteten wir von P9, da vor uns nur noch die Weltelite mit vielen Meistern stand, war unser Ziel den 9 Platz zu halten und das restliche Feld hinter uns zu lassen. Gesagt getan, wir setzten uns auf P9 fest und fuhren nach hinten eine gute Lücke frei. Die 16 Runden brachten wir dann mit guten Rundenzeiten zu Ende und erreichten am Ende sogar noch Platz 8 durcheinen Ausfall weiter vorne ins Ziel. Nach insgesamt 84 Runden und zwei guten Platzierungen war endlich etwas Zeit für Entspannung.

Am Sonntagmorgen ging es dann um 9 Uhr direkt weiter in das Warmup, nach 5 Runden war klar, dass Motorrad funktioniert und somit sparten wir uns die Kraft für die letzten beiden Rennen.
Das erste Rennen am Sonntag war das Gold Rennen zur IDM über 18 Runden. Dieses Mal kamen wir schlecht am Start los und verloren direkt ein paar Positionen. Kurz darauf fuhren Archer/Thomas uns eingangs der Tripple Kurve in die Seite, beziehungsweiße traf es eher Kevin, der sich dabei leider mehrere Prellungen zuzog. Doch als Rennfahrer war an aufgeben gar nicht erst zu denken. In den nächsten 2 Runden schlossen wir wieder an eine Gruppe vor uns auf und überholten gleich 2 Gespanne in 3 Kurven. Danach setzten wir uns direkt hinter Remse/Wechselberger fest und kämpften mit Ihnen bis Runde 17 unerbittlich, dann kam unsere Zeit und am Ausgang von Kurve 2 setzten wir uns direkt außen neben das Duo und überholten diese halb über die Wiese und fuhren direkt eine kleine Lücke raus. Das Ergebnis konnten wir über die Ziellinie bringen und landeten damit auf Platz 9 und Platz 6 in unserer Klasse.

Im zweiten Rennen zum Superprix wiederholte sich der Kampf mit Remse/Wechselberger, doch nachdem wir diese überholt hatten, funktionierte unsere Kupplung nicht mehr und wir verloren einen Platz nach dem Nächsten. Wir entschieden uns in die Box zu fahren, um das Getriebe nicht zu beschädigen.

Trotz diesem unglücklichen Ende sind wir mega Happy und mehr als zufrieden mit unserer Leistung.

An dieser Stelle möchten wir uns bei euch allen bedanken.
Danke Uwe für dein Vertrauen in uns und dass du uns immer ein perfekt vorbereitetes Motorrad hinstellst. Danke an Esther, Nadine und Marie die uns in dieser Saison immer geholfen haben wo sie konnten und uns mit köstlichstem Essen versorgt haben.

Danke an diesem Wochenende an Axel und Mäx, die Uwe beim Schrauben unterstützen haben.

Und natürlich ein großes Dankeschön an unsere Sponsoren, Fanclub 100 Mitglieder und Fans, ohne euch wäre es für uns überhaupt nicht möglich diesen Sport so zu betreiben, wie wir es momentan machen.

Jetzt geht es für uns in die Vorbereitung für die Saison 2021, wo wir wieder voll in der WM und IDM anzugreifen werden. Wir halten euch auf dem Laufendem.

Bis Dahin
Euer SRT #11

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Bericht vom IDM Finale Hockenheim

Am Donnerstag ging es für unser Team zum IDM am Hockenheimring. Hier war dieses Mal leider nur 1 Rennen für die Sidecars vorgesehen. Der Wetterbericht stand im Vorfeld unter keinem guten Zeichen, mal trocken, mal sollte es regnen. Auch die jeweiligen Wetterapps „waren sich nicht einig“. Für uns war daher klar, wir entscheiden kurzfristig über die Wahl der Reifen. Bei trockenen Bedingungen ging es dann am Freitag zum freien Training. Schnell konnten wir uns auf die Strecke konzentrieren, doch leider mussten wir aufgrund fehlender Kupplung und extremen Fehlzündung das Training vorzeitig abbrechen. Es wurde zeitnah klar, dass sich das Kupplungszylinder gelöst hatte und der Nockenwellensensor einen Defekt aufwies.

Dieses Problem konnten wir bis zum 1. Qualifying am Abend beheben. Ebenso ging es wieder bei trockenen Bedingungen auf die Rennstrecke. Nun bemerkten wir, dass unser Fahrwerk nicht passte und somit konnten wir nur auf P12 fahren.

Zum 2. Qualifying am Samstagmorgen regnete es. Peter und ich waren allerdings noch nie gemeinsam im Regen gefahren, daher probierten wir uns erst einmal vorsichtig aus. Peter bekam allerdings keinerlei Gefühl für den Vorderreifen. So steuerten wir unser Gefährt nach nur 5 Runden in die Box, dort bestätigte sich seine Aussage, denn der Reifen bekam keine Temperatur. Ratlosigkeit und ein wenig Enttäuschung machten sich breit.


Nach einem guten Start am Anfang der Saison am Nürburgring machte unser Sidecar nicht mehr das von uns erhoffte. So entschieden wir uns, dass Fahrwerk auf seinen Ursprung zurückzuführen, um wieder das „alte Vertrauen“ in das Fahrwerk zu erlangen. Über den gesamten Rennsamstag wechselte das Wetter quasi im 10 Minuten Takt, dadurch konnten wir nicht wirklich einschätzen, ob es nun trocken oder nass auf der Strecke sein würde. Bis 10 Minuten vor dem Rennen warteten wir und entschieden uns dann gemeinsam alles zu riskieren und mit Slicks zu fahren, da die Strecke langsam trocken wurde und auch der Regen aussetzte.

Im Vorstart wurde uns dann schnell klar, dass wir mit dieser Entscheidung, bis auf ein weiteres Team, die einzigen mit Slicks waren. In der Warmuprunde fühlte sich der Slick dann allerdings ganz gut an, doch die Strecke war wesentlich rutschiger als wir angenommen hatten. Der Start gelang uns perfekt und wir machten gleich ein paar Positionen gut. Jedoch überschlug sich in der ersten Kurve ein Gespann direkt vor uns, wodurch wir heftig abbremsen mussten und somit nach ganz hinten zurückfielen.


Die nächsten 9 Runden wurden zum Ritt auf der Kanonenkugel, denn die Strecke trocknete zwar, allerdings viel langsamer als wir es uns erhofft hatten und somit verloren wir viel Zeit auf die anderen Teams, die mit Regenreifen fuhren. In Runde 10 fingen dann unsere Reifen an zu funktionieren und wir holten in Riesenschritten auf und überholten noch 2 Gespanne, jedoch war die Rennzeit vorbei und wir fuhren am Ende mit P11 und P9 in unserer Klasse ins Ziel.
Aber „Thats Racing“ und dafür, dass wir am Anfang gar keinen Grip hatten, waren wir mit unserer Leistung sehr zufrieden und hatten erstmals wieder ein gutes Gefühl für das Fahrwerk.

Nun geht es für uns am kommenden Wochenende zum Sidecar Festival nach Oschersleben, dort werden wir einen Doppelstart machen und bei der IDM sowie dem Bonovo Action Superprix noch einmal alles geben und probieren an unsere guten Leistungen vom Nürburgring anzuknüpfen.

Euer Sidecar Racing Team #11

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