Das erste IDM Podium.

Dieses Wochenende ging es für das Team rund um Peter Kimeswenger und Kevin Kölsch in das südlich von Gera gelegene Schleiz zur 2. Runde der IDM, wo die Läufe 3&4 stattfinden sollten.

Routiniert wie üblich traf das Team am späten Donnerstag in Schleiz ein und bereitete sich auf die nächsten 3 Tage Rennaktion vor.

Am Freitag stand dann nach der technischen Abnahme sowie dem Papierkram endlich das erste freie Training für uns auf dem Programm.

In diesen 13 Runden versuchten wir nicht nur eine gute Linie, sondern auch den richtigen Rhythmus zu finden. Denn besonders auf der in Schleiz vorhandenen Naturrennstrecke, welche sonst als normale Landstraße herhält ist nicht nur der Gasgriff sondern auch das Köpfchen gefragt. Am Ende kam P5 dabei heraus.

Nach einiger Arbeit am Fahrwerk ging es dann für uns am Freitagabend schon in das erste Qualifying, in welchem wir uns weiter um das Fahrwerk kümmern mussten.

Dabei gelang uns zwar ein großer Sprung nach vorne, allerdings reichte es nur für Position 6 im Gesamtklassement.

Am Abend wurden wir zum „Langen Tisch“ geladen und aufs Feinste mit Speiß und Trank versorgt – ein ganz großes Danke an die IGG

Bei der alt bekannten Fehleranalyse machten wir dann unsere Übersetzung länger, was sich im 2. Qualifying dann als Fehler herausstellen sollte. Somit konnten wir uns auch am Samstag zwar verbessern, doch der Sprung in die vorderen 2 Reihen blieb uns versagt und so gingen wir aus Reihe 3 von P6 ins Rennen.

Am Samstagabend stand dann unser erstes Rennen an, vor immer noch vollen Zuschauerrängen und mit Liveübertragung.

Wir wussten, dass wir noch viel Luft hatten und somit ging es hochmotiviert an den Vorstart.

Um 17.50 Uhr ging dann die Startampel aus und das gesamte Feld schoss auf die erste Kurve zu. Leider verloren wir am Start ein bisschen und büßten so eine Position gegen das österreichische Duo Kapeller/Billich ein. Doch schon bei der ersten Durchfahrt der „Seng“ legten wir uns das Duo wieder zurecht und gingen wieder auf P6 in der Gesamtwertung (P4, IDM Wertung).

Foto: Marta Kopecká

Danach entfachte eines unserer besten Duelle jemals. Zusammen mit Schröder/Hirschi (1000ccm) sowie Schwegler/Kopecky duellierten wir uns hart aber fair bis in die letzte Runde.

Leider sahen wir bei den Überrundungen den Nachteil auf unserer Seite und mussten uns so ganz knapp hinter Schwegler/Kopecky einreihen.

Was wir zu diesem Zeitpunkt allerdings überhaupt nicht realisiert hatten, wir lagen auf Platz 3 in der 600er Wertung und hatten hart um Platz 2 gekämpft.

Foto: Marta Kopecká

Erst als man uns vor das Podium lotste, viel bei uns der allseits bekannte Groschen.

Diesmal war es das erste Podium für uns beide in der IDM.

Und somit auch ein großer Meilenstein für das Team.

Foto: Marta Kopecká

Am Sonntag ging es dann gegen Mittag vor den Rund 28.000 Zuschauern, welche an die Strecke gepilgert waren, in das 2. Rennen.

Doch als die Ampel aus ging kamen wir gar nicht vom Fleck und das halbe Feld flog an uns vorbei. In die erste Kurve bogen wir auf P12 ein. Besonders in Schleiz wo das Überholen nicht so einfach ist, speziell gegen die leistungsstärkeren 1000er Gespanne, hieß es cool bleiben und sich durch das Feld arbeiten.

Runde für Runde kämpften Peter und Kevin sich Position nach Position zurück an die Podiumspositionen.

In Runde 8 lagen die beiden dann bereits wieder auf P6 im Gesamtklassement und P4 in der 600er Klasse. Über 10 Sekunden trennten die beiden auf das auf P5 liegende Duo Schwegler/Kopecky und den damit ersehnten 2. Podestplatz des Wochenendes.

Unsere 2 Männer pushten was das Gespann hergab und flogen in den folgenden 6 Runden regelrecht Richtung Schwegler/Kopecky, wobei sie eine persönliche Bestzeit nach der Nächsten fuhren.

Foto: Marta Kopecká
Foto: Alex Drechsler

In der letzten Schikane vor Start/Ziel waren sie schlussendlich direkt am Heck des vor Ihnen fahrenden Duos, doch das Rennen war bereits zu Ende und somit war es P4 in der Klasse und P6 gesamt.

Doch die beiden waren sich einig, so gut waren sie noch nie zusammen gefahren und genau darauf wollen sie nun für die bevorstehenden Rennen aufbauen.

Foto: Karl Buchmayr

Vielen Dank nochmals an alle Sponsoren, Gönner und Fanclubmitglieder.

Ohne euch wären wir niemals dort wo wir aktuell sind.

Nun heißt es 2 Wochenenden ausruhen bevor es für das Team 5 Wochen lang auf Europareise geht.

Bis Dahin

Euer SRT #11

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